Historie
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1928
Die Brüder Ernst und Bernhard Groh gründen als künstlerisches Fotoatelier im Frühjahr 1928 den Verlag am Viktualienmarkt in München.
In der Zeit der wirtschaftlichen Rezession bleiben jedoch die Kunden aus. Ihre ursprüngliche Idee, das Atelier mit aufwendiger Portraitfotografie zu finanzieren, funktioniert nicht. Das Geld wird knapp, so dass sie bereits auf Strohsäcken nächtigen, die sie tagsüber hinter einem der Paravents in Ihrem Atelier verstecken.
Aus der Not heraus beginnen Sie Postkarten von Hand in ihrer kleinen Dunkelkammer abzuziehen. Im Schuhkarton bieten Sie diese Postkarten den Münchner Händlern an. Das Umland wird mit dem Fahrrad bereist. Zunächst ist auch dies ein mühsames Geschäft.
Doch dann gelingt ihnen der Durchbruch. Aus ihren Urlauben in der Schweizer Heimat haben sie stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen mitgebracht. Diese Naturaufnahmen kombinieren sie mit besinnlichen Texten: Die Karten sprechen die Herzen der Menschen an und verkaufen sich wie „warme Semmeln“.
Diese erfolgreiche Rezeptur der Bild-Text-Symbiose zieht sich noch heute wie ein roter Faden durch alle Produkte des Verlages. -
1934
Der erste Groh Kalender in schwarz/weiß erscheint. Zunächst sind es reine Postkartenkalender, aus denen sich dann größere Wandkalender bis zu den heutigen Geschenkkalendern entwickeln.
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1943
Die Gestapo beschlagnahmt Teile des Warenlagers. Insbesondere die christlichen Text-Bild-Karten erregen Anstoß beim Naziregime. Der Verlagsbetrieb kommt weitgehend zum Erliegen.
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1945
Ernst Groh lernt durch Zufall einen amerikanischen Offizier kennen, der ihn um Postkarten von der Zugspitze für die amerikanischen Soldaten bittet. Durch diesen Auftrag der amerikanischen Besatzungsbehörden bekommt der Verlag wieder Zugang zu den notwendigen Rohmaterialien. Dies ist der Grundstein für den Neubeginn.
Die ersten Warensendungen werden möglichst gerecht aufgeteilt und unverlangt an alte Kunden verschickt. Die Kunden sind dankbar – es ist die Zeit der Warenknappheit.
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1965
Hans Groh, gelernter Fotograf und Sohn von Ernst Groh, übernimmt die Verlagsleitung.
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1977
Unter seiner Führung erscheint das erste Geschenkbuch „Das Lied der Sonne“ im Groh Verlag, von dem über 200.000 Ex. verkauft werden. Im gleichen Jahr stirbt sein Vater und Verlagsgründer Ernst Groh.
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1985
Der Verlag zieht von München in den Landkreis Starnberg, ca. 30 Fahrminuten von München entfernt, in ein altes Dorfschulhaus.
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1994
„Was ich dir wünsche“ erscheint und gehört bis heute zu den erfolgreichsten Geschenk-Büchern im gesamten Markt.
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2001
Hans Groh übergibt den Verlag seinem Sohn Joachim Groh, gelernter Verlagskaufmann und Diplom-Informatiker.
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2003
Zum 01. Mai zieht das Groh-Team um vom Landkreis Starnberg zurück an den Stadtrand von München. Die neuen Räume sind ein großzügiges und freundliches Loft. Parallel dazu werden auch die Produkte in „Schale“ geworfen.
Das 75. Jubiläum wird mit einem neuen Markenauftritt gefeiert. Der Verlag wird noch im gleichen Jahr Marktführer im Bereich Geschenkbuch.
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2004
Im Handel werden die Groh-Geschenke erstmals in eigenen hochwertigen Markenmöbeln präsentiert, um den Kunden noch mehr Orientierung bei der Geschenksuche zu geben.
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2008
80 Jahre Groh: Der Verlag feiert seinen Geburtstag mit einer großen Jubiläumsaktion im Handel. Rund um den Topseller "Was ich dir von Herzen wünsche" gibt es zum ersten Mal auch originelle Non-Book-Artikel. Ein erfolgreiches Fotogewinnspiel unter dem Motto "Mit einem Lächeln nach Paris" rundet den Jubiläumsauftritt ab.
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2009
Das überdurchschnittliche Wachstum erfordert neue Strukturen. Die Geschäftsführung wird um Doris Schmalhofer-Birk erweitert.
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2010
Joachim Groh gibt im Mai die Geschäftsführung ab. Ab jetzt steht er dem Unternehmen als strategischer Beirat zur Seite.
Die alleinige Geschäftsführung übernimmt Doris Schmalhofer-Birk, die bereits seit März letzten Jahres gemeinsam mit Joachim Groh als Geschäftsführerin die Geschicke des Hauses lenkt.
Gleichzeitig bezieht der Groh Verlag zu Beginn des Monats neue Geschäftsräume auf über 1.500 m².
Ein moderner Neubau in Germering bei München ist entstanden, in dem das gesamte Team großzügig Platz findet – und der viel Raum für weiteres Wachstum bietet.

